Ammenmärchen über das Stillen

In den vielen Jahren Stillberatung verfolgen mich (und die jungen Mütter) bis heute immer wiederkehrende „Ammenmärchen“, welche die jungen Mütter verunsichern. Die Hauptaufgabe der Stillberatung ist, Fehlinformationen auszuräumen und die Mütter in ihrem Selbstwertgefühl und Vertrauen in ihren Körper und ihre Intuition zu unterstützen.

Die 12 häufigsten „Märchen“, welche Mütter verunsichern:

  1. „Die Vormilch (das Kolostrum) reicht nicht aus, um ein Neugeborenes zu sättigen.“
  2. „Man muss einem Neugeborenen Tee und/oder Glucose verabreichen, solange die reife Muttermilch noch nicht eingeschossen ist.“
  3. „Babies müssen von Anfang an zu festen Stillzeiten erzogen werden.“
  4. „Die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten müssen mindestens 2 Stunden betragen, da auf keinen Fall unverdaute auf verdaute Nahrung treffen darf.“
  5. „Ein Neugeborenes kann leichter aus der Flasche als an der Brust trinken.“
  6. „Stillhütchen haben keinen Einfluss auf die Milchbildung.“
  7. „Mit blutigen Brustwarzen darf nicht weiter gestillt werden.“
  8. „Bei Milchstau/Brustentzündung hilft nur ein Antibiotikum.“
  9. „Bei Milchstau/Brustentzündung muss die Stillende weniger trinken, um die Milchproduktion zu hemmen.“
  10. „Die Brüste fühlen sich weich an, also kann nicht genug Milch vorhanden sein.“
  11. „Die Brüste sind leer getrunken.“
  12. „Babies müssen ab vier Monaten Beikost erhalten.“

Fragen Sie mich gerne, wie es sich tatsächlich verhält.

 

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